Quaternio® – ein Therapieweg aus 35 Jahren osteopathischer Erfahrung (Teil 1)
Dem Gründer der Methode, Victor Robert, zeigte sich in seiner über 35 Jahren körpertherapeutischer Arbeit immer wieder dieselbe Realität: Die meisten Patientinnen und Patienten kommen aufgrund von Beschwerden, deren Ursprung in chronischen, festgefahrenen Verspannungsmustern liegt.
Diese Muster haben sich oft über Jahre aufgebaut – und können den ganzen Menschen beeinflussen: körperlich, emotional und energetisch. Beispielsweise führen solche Verspannungen zu:
- Kopfschmerzen
- Nacken- und Schulterverspannungen
- Rückenschmerzen
- Schulter- und Beckenkippungen oder Verdrehungen
- Organbeschwerden.
Aus genau diesen Beobachtungen entstand Quaternio®.
Quaternio® ist ein Therapieweg, der den Körper unterstützt, zu seiner ursprünglichen Beweglichkeit, Elastizität und natürlichen Aufrichtung zurückzufinden. Er arbeitet nicht oberflächlich, sondern an den tiefen, oftmals unbewussten Spannungsmustern, die Atmung, Haltung, Energie und Lebensqualität beeinträchtigen.
Ziel von Quaternio® ist es,
- den Muskeltonus nachhaltig zu harmonisieren,
- Festgefahrenes zu lösen,
- Fehlhaltungen zu korrigieren,
- den Atem zu befreien,
- und dem gesamten Organismus wieder Zugang zu einer gesunden Sauerstoffversorgung zu ermöglichen.
Hypertonus – Bewegungseinschränkung – Sauerstoffdefizit
Quaternio® ist ein gesundheitsfördernder Therapieweg, der darauf abzielt, tiefsitzende Verspannungen im Körper aufzulösen. Dass dies weit mehr bedeutet als ein bisschen Lockern von Muskelgruppen, zeigt ein Blick darauf, wie komplex unser Körper ist: Rund 800 Muskeln sorgen Tag für Tag für Stabilität, Bewegung und innere Balance. Jeder dieser Muskeln besitzt einen eigenen Ruhespannungszustand – den sogenannten Tonus.
Ein gesunder Muskel ist elastisch. Er kann sich leicht anspannen und mühelos wieder entspannen. Doch im Zustand der Verspannung verändert sich dieser natürliche Ablauf: Der Muskeltonus steigt, die Muskulatur fühlt sich hart, müde oder überempfindlich an. Durch die anhaltende Kontraktion verbrauchen die Muskeln permanent Energie und verhärten zunehmend. Bleibt dieser Zustand unbehandelt, können chronische Bewegungs-einschränkungen, Fehlhaltungen und anhaltende Erschöpfung entstehen.
Eine der gravierendsten Folgen dabei ist die schleichende Einschränkung der Atmungsfunktion. Fehlhaltungen durch verspannte Muskulatur beeinträchtigen die Beweglichkeit von Brustkorb und Zwerchfell – und damit unsere Fähigkeit, Sauerstoff aufzunehmen. Der berühmte Satz von Otto Warburg, „Sauerstoff ist der Spender des Lebens“, ist daher nicht nur eine biologische Feststellung, sondern auch eine klare Warnung: Sauerstoffmangel zählt zu den primären Faktoren für gesundheitliche Beschwerden, insbesondere im höheren Alter.


